• Jugendcafe

    Jugendcafe

    nicht nur Kicker, Billiard und günstige Getränke...sondern so viel mehr
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Dreh- und Angelpunkt des täglichen Betriebs ist das Jugendcafé. 

Es ist ausgestattet mit Billard, Kicker, Dart, kleiner Bibliothek, Leseecke, Ausleihspielen, Computern mit Internetanschluss, einem Fernseher mit Playstation, Nintendo Wii® und DVD-Player, gemütlichen Sitzecken, einer Theke und anschließender Küche.

Ein breites Spektrum von Jugendgruppierungen ist angesprochen, den Raum zu nutzen. Die Dominanz einzelner Gruppen und Szenen wird durch gezielte Maßnahmen vermieden. 

Dieser Treff ohne Konsumzwang hat für die Besucher unterschiedliche Bedeutung. Befragungsergebnisse unter den Jugendlichen zeigen die Beweggründe für den Aufenthalt: Anlaufstelle, Ersatzwohnzimmer, Freunde treffen, anbandeln, Laufsteg, sehen und gesehen werden, dazu gehören, blödeln, flirten, Rückzugsort, oft Flucht aus der Familie, mit jemandem reden, diskutieren, Kicker, Billard spielen, im Internet surfen, jugendkulturelles Engagement in Sachen Musik und Tanz.

Der Raum wird von den Besuchern mitgestaltet und bei Bedarf renoviert.

 

Gegen ein geringes Entgelt bewirtschaften und beaufsichtigen Jugendliche den Thekenbetrieb. Eine Gruppe von 6 bis 8 engagierten Besuchern, die auch die Theke im Veranstaltungsraum betreibt, verkauft im Schichtdienst kleine selbst zubereitete Snacks und Getränke zu einem geringen Preis.

 

Die Atmosphäre des offenen Bereichs begünstigt den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen. So kann Jugendlichen oft durch Zusammenarbeit mit weiterführenden Institutionen Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden. Auch Projekte und erlebnispädagogische Aktionen außer Haus werden hier initiiert.  

 

Zudem gibt es einen Multifunktionsraum, in dem derzeit neben Gitarrenunterricht regelmäßige Gruppentreffen und Gesprächsrunden stattfinden. Hier steht den Besuchern zusätzlich ein „Bewerbungs-PC“ mit spezieller Software sowie das nötige Equipment zur Produktion eigener Musik oder Videofilmen zur Verfügung.

 

Das Büro auf der gleichen Etage, das von den hauptamtlichen Mitarbeitern, Praktikanten, dem Förderverein und Ehrenamtlichen genutzt wird, ist auch Jugendlichen zugänglich, die sich bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen beteiligen. Es ist außerdem Anlaufstelle für Besucher, die über ihre Probleme mit den Pädagogen des Hauses reden möchten.